Frauenbeschneidung, ein grausames Ritual

In Mittelafrika und Südarabien werden auch heute noch Mädchen beschnitten.

Etliche Dokumentationen und Reportagen wurden bis jetzt über das Thema der weiblichen Genitalverstümmelung gedreht und zweifelsohne ist dies eines der umstrittensten Themen  überhaupt.

Während für die einen dieses Ritual als Wandlung vom Mädchen zur Frau und für absolute Reinheit steht,  ist es für andere nichts anderes als menschenunwürdiges Verhalten und pure Quälerei.

 Zwei Millionen Maedchen werden jedes Jahr beschnitten.

Jedes Jahr müssen mindestens 2 Millionen Mädchen (das sind täglich fast 6000) eine grausame Beschneidung ihrer Genitalien ertragen. Erstaunlicherweise sind es oft die Mütter die ihre Töchter beschneiden lassen, obwohl sie selbst die höllischen Qualen des Rituals erleiden mussten.

Viele Kinder verbluten nach dem Ritual oder sterben am Wundfieber der Entzündung. Da die „Instrumente“  (Messer, Scherben, Rasierklingen oder andere scharfe Gegenstände) nicht sterilisiert und unsauber sind, ist die Infektionsgefahr sehr hoch. Die Übertragung von Hepatitis und HIV ist hierbei leider keine Seltenheit.

Die anhaltenden Schmerzen sind unerträglich und auch von Schlaf-, Ess-, Konzentrationsstörungen, Depressionen bis hin zum Selbstmordgedanken  werden die Kinder Tag und Nacht verfolgt.

Ein Projekt das Mut macht, aber dringend auf Unterstützung angewiesen ist 

In einigen Regionen hat sich die Haltung gegenüber der weiblichen Beschneidung bereits geändert.  Hier wird die Beschneidung durch Worte durchgeführt.  Die Mädchen leben sieben Tage lang in Abgeschiedenheit und werden von ihren Müttern über Verhütung, Sex und ihre Aufgaben im Leben aufgeklärt. Am Ende werden die Mädchen bei einem großen Fest beschenkt und somit in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen.

Was für uns ganz normal klingt, war für viele ein harter Kampf, um die Würde der Mädchen aufrecht zu erhalten. Ein Projekt das Mut macht, aber dringend auf Unterstützung angewiesen ist.

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